Sehnsucht nach einer erfüllenden und gesunden Beziehung, nach Romantik, nach Sexualität?

  • Weshalb bin oder war ich nicht oder selten glücklich in einer Beziehung?

  • Häufig treten Partner in mein Leben, denen mein Wohlergehen, mein Glück, meine Zufriedenheit nicht wichtig sind.

  • Liebt der Partner/die Partnerin „zu sehr“?

  • Wenn ich mit einem interessanten Lebenspartner ausgehe, habe ich öfter den Gedanken: „wie gut er/sie mich brauchen könnte“.

  • Bei jeder neuen Beziehung frage ich mich still: „Bist du mein Traummann/meine Traumfrau?“

  • Immer wieder nehme ich die vertraute Rolle als starke Frau/Partnerin/Mutter ein, die die volle Verantwortung für das Wohlergehen der Beziehung/der Familie übernimmt.

  • Ich habe das Bedürfnis, meinem Lebenspartner alles recht zu machen und glaube, es ist meine Schuld, wenn er sich bei mir nicht wohlfühlt.

  • Ich möchte meinem Partner helfen sich zu ändern, damit ich selbst glücklich sein kann.

  • Ich gehe immer wieder Beziehungen ein, die mir schaden.

  • Ich fühle mich zunehmend deprimiert und frustriert.

  • Ich habe Angst vor Nähe.

  • Wenn mich jemand mochte, dann lag es nur daran, dass er mich noch nicht durchschaut hatte.

  • Ich nehme unbewusst die Rolle des Wertlosen und Minderwertigen ein.

  • Mein Partner/Meine Partnerin ist meine Lebensaufgabe.

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Liebe, lässt sich nicht kontrollieren - sie ist ein Geschenk.

Unbewusst folgen wir bestimmten Mustern und Bedürfnissen und gehen nicht selten ähnliche Beziehungen ein. „Ich habe lange daran festgehalten, nach außen stets nett und freundlich zu sein und nie wütend zu werden, in der Hoffnung, dann würde alles gut werden.“

Liebe und Sorge für sich selbst - in der Partnerschaft

Wie wäre es, wenn wir uns selbst genauso behandeln wie einen Menschen, den wir über alles lieben? Wenn wir lernen, uns zu offenbaren und unser innerstes Wesen zu zeigen, können wir wahrhaft geliebt werden. Indem wir uns selbst lieben, uns vertrauen, sind wir auch fähig, Liebe und Vertrauen einem Menschen gegenüber zu empfinden und anzunehmen. Da wir uns häufig selbst nicht lieben können, suchen wir einen Partner, der uns sagt, dass wir liebenswert und wertvoll sind. „Ich brauche nur ich selbst zu sein, das genügt.“

Mein Partner wollte keine Nähe und Intimität - er wollte Sex.

Unsere Gesellschaft scheint von der Suche nach dem perfekten Sex angetrieben und teilweise auf diesen fixiert zu sein. Doch Verführungen gehen über Wein, Kerzenlicht, Musik und Blumen hinaus. Oder verspüren Sie tief im Inneren nur wenig oder gar kein Interesse an Sexualität?

Ist das Zusammensein unbefriedigend, dann versucht der Partner, diesen Zustand zu verändern – häufig bei sich selbst oder dem Anderen.
 
In Paarbeziehungen gibt es „Retter“, die sich aufopfern und gleichzeitig auspowern, um ihrem Partner zu helfen. Diese glauben oft, dass der Partner sie liebt und in der Beziehung bleibt, wenn sie sich nur auf eine bestimmte Art und Weise verhalten. Sie werden immer wieder enttäuscht, weil Versprechen/Schwüre gebrochen wurden.

“Ich war sicher, wir könnten es miteinander schaffen, wenn ich mir nur noch ein bisschen mehr Mühe gebe und ihn in seiner Sucht verstehe. Ich habe immer geglaubt, dass alles meine Schuld war.“

Je mehr wir uns von Alkohol, Drogen oder Nahrungsmitteln abhängig machen, desto stärker werden die Gefühle von Schuld, Scham, Angst und Selbsthass – ebenso bei Angehörigen. Auch selbst eingeleitetes Erbrechen (Bulimie) und/oder das periodische Verweigern von Nahrungsaufnahme (Anorexie) fallen darunter. Wir müssten scheinbar nur den richtigen Partner finden, dann würden wir nicht mehr soviel Nahrung, Alkohol oder Drogen brauchen.

Wenn wir für einen anderen Menschen das tun, was dieser selbst tun kann, nämlich ihn antreiben, beraten, ermahnen oder gut zureden – dann üben wir unbewusst Kontrolle aus.

„Mein gesamtes Leben musste vor meinen Augen in Scherben liegen, bevor ich mich endlich wahrnehmen konnte.“